Workshop zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus mit künstlerischen Praxen
Die Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht eines der größeren Denkmäler in Deutschland, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: Der Boxring 9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann auf dem Gelände des Festspielhaus Hellerau. Ausgehend von diesem Denkmal untersuchen wir Architekturen und Praxen des Erinnerns – die damit einhergehenden Kämpfe, Formen und Ästhetiken. Welche Ideen, Gedanken, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Der Workshop sucht Antworten.
21. April 2026, 13-17 Uhr, Ort ist am Campus der TU Dresden und barrierearm zugänglich, er wird nach Anmeldung unter bystander@tu-dresden.de bekannt gegeben.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Ich sehe was, was du nicht siehst. Rom:nja und Sinti:zze im Blick der TU Dresden“