Vor 5 Jahren, am 12. Februar 2021, begab sich unser Freund und Genosse Sehid Halil (Xelîl) Şen zum sächsischen Landtag. Dort übergoss er seinen Körper mit Benzin und zündete sich aus Protest und Verzweiflung selbst an. In einem Krankenhaus erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen.
Sein gesamtes Leben lang kämpfte er für eine freie Gesellschaft!
Er protestierte gegen …
den Krieg gegen die freien Gebiete Rojavas und freien Berge in Quandîl (Nordirak)
die Angriffen auf die Zivilbevölkerung in ganz Kurdistan
die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen
die Inhaftierung tausender politischer Menschen
die seit über 25 Jahre andauernde Haft Abdullah Öcalans.
Am 12.02.2026 jährt sich Halils Tod zum fünften Mal. Die Umstände aber, gegen die unser Freund mit seinem Tod protestieren wollte – sie alle bestehen fort.
Wir spüren die Verpflichtung seinen Kampf gegen diese menschenverachtende Gewalt, besonders in Zeiten der Angriffe auf Rojava und die Frauenrevolution, fortzusetzen. Deshalb rufen wir alle Menschen, die für Geschlechterbefreiung, Ökologie und Demokratie kämpfen auf, am 15.02 um 14 Uhr mit uns zum Jorge-Gomondai-Platz zu kommen!