Sterben und sterben lassen – Militarisierung, Klassenkonflikt und die Linke

29. Januar 2026
19:00 - 22:00
Internationalistisches Zentrum
Riesaer Straße 32, Dresden, 01127
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Vortrag und Diskussion | Donnerstag, 29. Januar | 19 Uhr | IZ Dresden

Während Milliarden in Aufrüstung gepumpt werden und die herrschende Klasse die Bevölkerung auf den Kriegseinsatz einstimmt, zerbröckeln die letzten Reste des Sozialstaats. Doch Widerstand gegen diese Politik bleibt bis heute marginal, zu gespalten ist die Linke in der Kriegsfrage. Vor allem nach der russischen Invasion in der Ukraine galten die NATO und der Westen vielen plötzlich als Schutzmächte der Ausgebeuteten und Unterdrückten und die Aufrüstung gegen Russland zumindest als das „kleinere Übel“. Der AK Beau Séjour legt mit dem Buch „Sterben und sterben lassen – Der Ukrainekrieg als Klassenkonflikt“ Widerspruch ein gegen diesen neuen progressiven Militarismus und plädiert für einen revolutionären Defätismus. Doch was wäre zu tun, um die antimilitaristische Bewegung aufzubauen? Wir wollen gemeinsam die Perspektiven des gegenwärtigen Antimilitarismus, aber auch die Probleme und Schranken des revolutionären Defätismus diskutieren.

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Internationalistisches Zentrum
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