Rojava wird weiterhin angegriffen. Was bedeutet das?
Seit dem 6. Januar kam es in Nord und Ostsyrien (Rojava) zu weitreichenden Kämpfen. Durch die Angriffe bewaffneter Milizen, darunter dschihadistische Kräfte wie der HTS, Einheiten aus dem Umfeld der selbsternannten Übergangsregierung sowie türkischen Proxymilizen – wurden Hunderttausende zur Flucht gezwungen, zivile Infrastruktur zerstört und schwere Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Kriegsverbrechen begangen.
Die Angriffe sind derzeit gestoppt. Es folgte ein Abkommen zwischen den demokratischen Kräften Syriens (QSD) und der Übergangsregierung in Damaskus. Doch die Lage bleibt weiterhin angespannt und fragil.
Wir von der Initiative für Frieden in Kurdistan laden euch ein zu einem Info Abend, in welchem wir versuchen wollen die aktuellen Verhandlungen und das Abkommen zu erläutern und einzuordnen. Außerdem möchten wir euch zeigen, was genau in Rojava aufgebaut wurde, wie die Errungenschaften der Frauenrevolution aussehen, und warum eine sofortige internationale politische Anerkennung Rojavas notwendig ist.
Wir wollen den Abend anschließend mit kurdischen Tänzen ausklingen lassen. Was hat Tanzen mit der kurdischen Freiheitsbewegung zu tun? Was hat Tanz mit Gemeinschaft, Geschichte und Widerstand zu tun? Warum wollen wir mit euch zusammen hier in Dresden kurdische Tänze lernen?
Diesen Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen und vor allem zwei kurdische Tänze zusammen lernen! Kommt vorbei und bringt Freund:innen mit!
Es sind keine Vorkenntnisse nötig.
Wann: Sonntag 08. Februar
19:00 Uhr Essen
20:00 Uhr Vortrag
Wo: AZ Conni