Zum Pride Month im Juni laden wir herzlich ein ins GEREDE zu kommen!
Es geht weiter mit dem Erzählcafé „Queeres Leben in der DDR“
📍 Gedenkstätte Bautzner Straße, Dresden (barrierefrei, weitere Infos auf www.gerede-dresden.de)
💬 Queeres Leben in der DDR
Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung.
Dieses Erzählcafé wird mit Unterstützung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten organisiert und ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe zu queerem, sächsischem Leben in der DDR. Ziel ist es, mit Menschen unterschiedlicher Generationen über die Handlungsspielräume queerer Personen in der DDR ins Gespräch zu kommen. Wir möchten diesen Erfahrungen mehr Raum geben und einen Austausch darüber ermöglichen.
Mit dieser Reihe rücken wir einen bislang vernachlässigten Aspekt der DDR-Aufarbeitung in den Fokus: die strafrechtliche Verfolgung, Inhaftierung und gesellschaftliche Ausgrenzung von lsbtiaq+ Personen in Sachsen.
Wir blicken zurück auf Zeiten gesellschaftlicher, rechtlicher und politischer Transformation sowie auf Fortschritte bei der Normalisierung und Institutionalisierung von Vielfalt und Antidiskriminierung. Gleichzeitig stehen wir erneut an einem gesellschaftlichen Kipppunkt, an dem klar wird, dass erkämpfte Rechte nicht in Stein gemeißelt sind, sondern nach wie vor verteidigt werden müssen!
Das Erzählcafé ist eine offene Gesprächsrunde. Alle sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mitzubringen.
Mit Zeitzeug*innen:
Samirah Kenawi (geb. 1962): Mitgründerin von Gerede und Aktivistin der DDR-Frauen- und Lesbenbewegung
Hans-Jürgen Barth (geb. 1951): Politischer Aktivist in der DDR, heute Bildungsreferent in der Gedenkstätte Bautzner Straße
Und Wissenschaftler*in:
Bob Sieber (geb. 1998): Kulturwissenschaftler*in und Erziehungswissenschaftler*in. Interessiert sich für Gender/Queer Studies, Kulturgeschichte und forscht zum Thema Trans* in der DDR.
(weitere Infos auf gerede-dresden.de)
Wir freuen uns auf Euch!