Am Wochenende 11./12. April wollen zum 81. Jahrestag der Befreiung des damaligen Konzentrationslagers Buchenwald in Weimar linke Antisemiten unter dem Kampagnenmotto „Kufiyas in Buchenwald“ ein Gedenkwochenende veranstalten und am Sonntag demonstrieren. Dies reiht sich in eine vermehrte Anzahl von Angriffen auf das Gedenken sowie Gedenkstätten ein, wie die jüngste Handreichung der RIAS unterstreicht.
Dass die Angriffe immer häufiger von links kommen, lässt sich auch in der Causa Buchenwald beobachten. Die Vorgeschichte reicht bis ins vergangene Jahr und ist in der Öffentlichkeit spätestens seit dem August 2025 mit der Klage einer Trägerin der sogenannten Kufiya gegen die Gedenkstätte Buchenwald bekannt. Diese Klage und die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ sind Anlass, sich mit der deutschen Gedenkstättenpolitik auseinanderzusetzen und die Hintergründe sowohl des Kufiya-Verbots als auch seiner Kritik zu beleuchten.
Richard-Hellmut Stoenescu und Kevin Holfeld haben beide Neuere und Zeitgeschichte u.a. in Dresden und Potsdam studiert.
Eine Veranstaltung des disput e.V. und der Pirnaer Autonomen Linken.
Organisiert durch:
disput e.V.