Seit der Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs 1972 galt die DDR als Musterland der Gleichberechtigung. Doch wie war es vorher? Im Vortrag erfahren wir von Gesetzen und alltäglichen Praxen und von Frauen, die widersprachen. Zwischendurch kommen wir von der Realität zur Fiktion und lesen Ausschnitte aus Charlotte Worgitzkys Roman „Meine ungeborenen Kinder“. Bisher fand die Zeit vor 1972 in der öffentlichen und feministischen Wahrnehmung kaum Beachtung. Dabei ist das Wissen darum auch für gegenwärtige Forderungen und Kämpfe unerlässlich.
Mit: Dr. Jessica Bock (Digitales Deutsches Frauenarchiv)
Zeit: 30. September:: 19 Uhr
Ort: Café Peckerl:: Rudolf-Leonhard-Straße 5