Richard Schuberths im März erschienener Essayband – nominiert für den „Tractatus-Essaypreis“ des Philosophicums Lech und nunmehr in der vierten Auflage – sprach sich vor allem in den Sozialen Medien schnell als besonders scharfsinniges und zeitgemäßes Buch zu den jüngsten Auswüchsen des Antisemitismus herum. Der Wiener Autor beleuchtet bekannte und unbekannte Facetten eines kollektiven Wahns, der sich selbst nicht erkennen kann, weil er unter dem Banner der Global Justice agiert. Mit seiner ihm eigenen Fusion aus Essay, Satire und wissenschaftlicher Analyse ergründet der Autor auch die Mindsets der neuen Antisemiten und die verschiedenen Schichten der Projektion, die wie ein Peilsender stets sich ihr Israel finden.
Schuberth sieht sein Buch als eine Bringschuld, und als Herausforderung, die neuesten Metamorphosen des Antisemitismus anhand seiner Kontinuitäten und Brüche zu verstehen.
Organisiert von: Antifaschistische Intervention / Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus BAGA