Fast ein Viertel der Ukraine ist heute mit Minen und Kampfmitteln belastet. Das ist größer als die Fläche von England [1].
Nach vier Jahren Krieg in der gesamten Ukraine sind uns bestimmte Bilder vertraut geworden. Andere bleiben unsichtbar: verbrannte Wälder, verminte Felder, vergiftete Flüsse. Die Zerstörung von Umwelt und Natur ist eine der stillsten Folgen dieses Krieges – und eine, die über Jahrzehnte wirken wird.
Wir zeigen Dmytro Hreshkos Dokumentarfilm Divia: bildgewaltig, eindringlich und bewegend. Ein Film, der zeigt, was der Krieg mit dem Land macht – und mit den Menschen, die versuchen, zu retten, was noch zu retten ist.
Im Anschluss: Podiumsgespräch mit Perspektiven aus Ukraine, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
1 – ISPI, Landmines and Land Use: Unblocking Ukraine’s Rural and Climate Recovery (07/2025)