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SUMMARY:Zwangsräumung? Nicht in unserem Viertel! – Selbstverwaltete Häu
 ser verteidigen! Konkordienplatz\, 17:30 Uhr\, 23.10.
DESCRIPTION:Im Jahr 2025 fanden in Sachsen durchschnittlich sechs Zwangsrä
 umungen pro Tag statt. Betroffen sind meist arme\, migrantisierte\, allein
 erziehende und alte Menschen. Oft passiert das unbemerkt und ohne Unterst
 ützung für die Betroffenen. Angesichts der anhaltenden Lebenshaltungskos
 tenkrise ist es unwahrscheinlich\, dass dieser Trend nachlassen wird. Aber
  nicht nur die Mieten steigen weiter\, auch Räume für politische Organis
 ierung gegen solche Zustände verlieren ihre Finanzierung. Wir beobachten 
 auch\, dass immer mehr Teile der Gesellschaft Kompromisse mit Faschist*inn
 en eingehen. Diese Atmosphäre ist hier in Dresden nichts Ungewöhnliches.
  Ähnliches spielt sich allerdings in ganz Europa ab\, wobei Proteste gege
 n die Lebenshaltungskostenkrise und Zwangsräumungen in Spanien zum Zusamm
 enbruch der sozialdemokratischen Regierung geführt haben. Viele verstehen
 \, dass es so nicht weitergehen kann.\nZwangsräumungen werden nicht nur v
 on Immobilienhaien und kapitalistischen Playern auf dem Wohnungsmarkt durc
 hgeführt. Die Logik\, vermeintliche Besitzansprüche mit Gewalt durchzuse
 tzen\, zieht sich scheinbar tief durch unterschiedliche gesellschaftliche 
 Kreise.\nSo soll in unserer Nachbar*innenschaft aktuell ein selbstorganisi
 ertes Wohnprojekt des Mietshäusersyndikats geräumt werden\, da die Gesch
 äftsführung des Hauses sich so weit von den gemeinschaftlichen Werten en
 tfernt hat\, dass sie das Haus kurzerhand mit staatlicher Gewalt reprivati
 siert. Das Gericht erließ letzte Woche einen Räumungsbeschluss. Nun wird
  das gesamte Haus\, das problemlos Platz für 12–15 Menschen bieten kön
 nte\, von einer dreiköpfigen Familie bewohnt werden. Während wir ein gro
 ßes Netzwerk haben\, dass uns in dieser Situation unterstützen kann\, bl
 eiben viele Leute in solchen Situationen alleine und landen auf der Straß
 e.\nWir wollen deshalb gegen diese Ungerechtigkeit und Machtpolitik protes
 tieren.\nWir treffen uns am Freitag\, den 23.10.\, um 17:30 Uhr am Konkord
 ienplatz in Pieschen.\nDer Kampf um Wohnraum und gegen die Willkür des St
 aates und der Menschen in Machtpositionen beginnt hier.\nZwangsräumungen 
 verhindern!\nRM16Bleibt!
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