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SUMMARY:Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt?
DESCRIPTION:Anarchistische 1. Mai Demonstration\nEs ist wieder soweit. Wie
  letztes Jahr wollen wir auch dieses Jahr mit Euch zusammen auf die Straß
 e gehen. Verändert hat sich seitdem vieles. Und irgendwie ist es trotzdem
  immernoch die gleiche Scheiße. Der Autoritarismus ist auch 2024 weiter a
 uf dem Vormarsch. In Russland\, Argentinien\, selbst im Dresdner Stadtrat.
  Alles wird immer schlimmer und ist doch irgendwie schon Normalität.\n\nG
 leichzeitig erleben wir endlich wirksame Streiks und medial sichtbaren Arb
 eitskampf. Und dass\, Obwohl mit größter Mühe versucht wird diesen Arbe
 itskampf vor der Bevölkerung zu delegitimieren. Die Reaktion auf die Stre
 iks der GDL sind ein Beispiel für den Versuch eine solidarische Organisie
 rung im Arbeitsalltag zu unterbinden. Ein anderes Beispiel\, wo wir die Ig
 noranz gegenüber menschlichen Arbeitsbedingungen sehen\, ist in unmittelb
 arer Nähe das Teslawerk in Brandenburg. Neben katastrophalen Arbeitsbedin
 gungen wurde hier unter anderem erfolglos versucht\, die Wahl eines Betrie
 bsrates zu unterbinden. Was hier zum Glück nicht gelungen ist\, gelingt l
 eider viel zu oft besonders international\, in Ländern wo viele in unmens
 chlichen Arbeitsbedingungen arbeiten müssen.\n\nDie Mehrfach-Ausbeutung v
 on vielen Frauen\, Trans*\, inter und nicht-binären Menschen\, durch eine
  gesellschaftliche Zuschreibung zur Reproduktions- sowie Carearbeit sowie 
 die Machtverhältnisse im Patriarchat dürfen wir dabei nicht vergessen. J
 ene eigentlich größten und wichtigsten Arbeiten sind in dieser Gesellsch
 aft scheiße oder gar nicht bezahlt. Man kann zwar sehen\, dass sich mehr 
 Menschen zu einem Feminismus bekennen\, doch Handlungen wachsen daraus nic
 ht.\n\nWir brauchen aber Handlungen! Wir brauchen einen revolutionären u
 nd keinen bürgerlichen Feminismus!\n\nSchön war es zu sehen wie viele wi
 r beim Feministischen Kampftag am 8.März waren\, der Schulstreik\, die Ku
 ndgebung und die abschließende Demonstration geben Kraft. Diese müssen w
 ir nutzen denn zeitgleich erstarken Antifeministische und trans*feindliche
  Bewegungen welche Teil des rechten Kulturkampfes sind und weit in Bürger
 liche kreise reichen. Dabei ist das Zuhause einer der zentralen Austragung
 sorte. Lasst uns diesen Bewegungen\, aber auch den gesellschaftlichen Mach
 tverhältnissen in diesem System\, geschlossen den Kampf ansagen! Lasst un
 s unser Zusammeleben selbstbestimmt und gerecht gestalten und den Kapitali
 smus und das Patriarchat überwinden!\n\nWir brauchen gesellschaftliche Ge
 genmacht! Um diese aufzubauen\, müssen wir uns organisieren. Kommt desha
 lb am 1. Mai mit uns auf die Straße zum Austausch\, zur Vernetzung und um
  deinem Kampf Ausdruck und Sichtbarkeit zu verleihen.\n\nAuch dieses Jahr 
 wird es eine Demonstration mit Abschlusskundgebung geben\, wo wir in aller
  Ruhe zwischen Reden\, Lektüre und Leckereien ins Gespräch kommen könne
 n.
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