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SUMMARY:Tanz auf dem Vulkan: Widerständige Punk-Frauen in der DDR
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch mit Zeitzeugin Kim und dem Buchautor Geral
 f Pochop über Widerständigkeit in der DDR\n\nEinlass 18:30 Uhr | Beginn 
 19:00 Uhr | Eintritt frei\n\n„Punk zu sein an sich war schon eine Provok
 ation. Aber als Mädchen so herumzulaufen\, bedeutete\nwohl einen doppelte
 n Tabubruch\, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusv
 erständnis der DDR.“ erzählt Nancy\, eine der Protagonistinnen im neue
 n Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen 
 in der DDR".\n\n23 Frauen berichten in Interviews\, Tagebüchern und eigen
 en Texten über ihre Erfahrungen mit Repression\, Haft und Jugendwerkhöfe
 n – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden
  rehabilitiert\, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Un
 rechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt\, sich mit ih
 ren Geschichten an die Öffentlichkeit zu wagen\, und damit die weibliche 
 Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen.\n\nWir fragen: Wie r
 eagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschle
 chtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? Und was erlebte
 n Jugendliche in Gefängnissen und Jugendwerkhöfen der DDR?\n\nGeralf Poc
 hop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer
  in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs
  Monaten Haft reiste er 1989 in die BRD aus. Heute forscht und schreibt er
  über die DDR-Vergangenheit\, zuletzt in seinem autobiografischen Buch 
 „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repre
 ssion“ (2019).\n\nKim\, 1964 geboren\, war der erste weibliche Punk in K
 arl-Marx-Stadt. Die Staatssicherheit bezeichnete sie als „Punk-Inspirato
 r einer negativ-dekadenten jugendlichen Vereinigung“ und eröffnete den 
 Operativen Vorgang „Park“. Auf hunderten Seiten ist inzwischen nachzul
 esen\, wie die Stasi und etliche IMs versuchten\, sie zu bekämpfen und da
 zu zu bewegen das Land zu verlassen. Nicht zuletzt versuchte man dabei\, a
 uch Kims offenen Umgang als lesbische Frau zu nutzen und sie zu diskrimini
 eren. 1985 verließ Kim die DDR.\n\nModeration: Ulrike Geisler  J
 akob "Schrammel" Geisler\n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Säc
 hsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen der Reihe "Kontr
 overs vor Ort". Mehr Infos unter www.slpb.de. Die Veranstaltung findet in
  Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der 
 SED-Diktatur statt.
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