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SUMMARY:Sachsen im Klimawandel
DESCRIPTION:Die mittlere Jahrestemperatur Sachsens stieg im Vergleichszeitr
 aum 1991 – 2005 gegenüber der Referenzperiode 1961 bis 1990 im Mittel u
 m 0\,7 °C. Das Frühjahr zeigt von allen Jahreszeiten die stärkste Tempe
 raturerhöhung. Im langjährigen Trend nimmt in den Monaten April\, Mai un
 d Juni sowohl die Häufigkeit als auch die maximale Länge von Trockenperi
 oden zu und ist bereits gegenwärtig problematisch. Die Extremjahre 2022\,
  2020\, 2019 und insbesondere 2018 zeigten in der Intensität und Dauer de
 r Dürren sowie in der starken Ausprägung der sommerlichen Hitze Wirkunge
 n\, die sich beispielsweise an Langzeitschäden an der Gehölzflora und an
  dem Dürregrad des Gesamtbodens manifestieren. Neben 2022\, 2021\, 2020\,
  2019\, 2018 gehen 2009\, 2006\, 2003\, 2000 und 1997 als Dürrejahre bzw.
  Jahre außergewöhnlicher Niederschlagsverluste während der Vegetationsp
 erioden und daraus resultierend mit Ernteverlusten besonders in Nord- und 
 Ostsachsen in die Geschichte ein. (Quelle: Sachsen im Klimawandel – Eine
  Analyse\, Jahrespressekonferenzen: Wetter trifft Klima). Das Extremjahr 2
 018 zeigt in der Intensität und Dauer der Dürren sowie in der starken Au
 sprägung der sommerlichen Hitze Wirkungen\, die sich beispielsweise an La
 ngzeitschäden an der Gehölzflora und an dem Dürregrad des Unterbodens m
 anifestierten und in den Folgejahren fortsetzten. Künftig werden im Somme
 r Temperaturmaxima bis 42 °C erwartet. Unvergessen bleiben neben Juni\, J
 uli 2016 und Mai\, Juni 2013 vor allem die Extremniederschläge vom August
  2002. Die Tatsache\, dass der Juli 2002 im genannten Jahr der fünfte Mon
 at in Folge war\, der wärmer als normal ausfiel und dass gerade der Osten
  Deutschlands unter einer extremen Dürre litt\, muss betrachtet werden. O
 rkantiefs wie Eberhard\, Friederike\, Herwarth\, Emma und besonders Kyrill
  führten im sächsischen Forst zu Extremschäden und werden auch in Sachs
 en an Intensität und Häufigkeit zunehmen. Am 25. 05. 2010 verwüstete ei
 n Tornado die Region Großenhain und verursachte neben acht Millionen Euro
  Gebäudeschäden große Verluste im sächsischen Staatsforst und in städ
 tischen Parkanlagen. Quelle: LfULG
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