Matinee: Lasst uns das Erinnern nicht vergessen

8. März 2026
11:00 - 12:30
Theater am Wettiner Platz
Wettiner Platz 10, Dresden, 01067
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Matinee der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und der DGB Dresden-Oberes Elbtal anlässlich der Bücherverbrennung am Wettiner Platz.

Theater am Wettiner Platz, Wettiner Platz 10 (Eingang Jahnstraße), 01067 Dresden

Am 8. März 1933 brannten in Dresden Bücher: mit ihnen verbrannten Gedanken, Ideen und die Freiheit. Die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen waren der Anfang vom Ende der freien Gesellschaft. Sie waren ein systematisches Mittel, um Stimmen zum Schweigen zu bringen, die aus unterschiedlichen Gründen von den Nationalsozialisten als „undeutsch“ verachtet wurden. Die Diffamierung als „entartete Kunst“ bereitete den Weg für Ausgrenzung und Publikationsverbote.

Heute ist diese Gefahr wieder spürbar: Sie kommt schleichend in Gestalt von vorauseilendem Gehorsam, Wegsehen, Gleichgültigkeit. Gerade deshalb ist Gedenken so wichtig. Im Jahr der jüdischen Kultur in Deutschland erinnern wir besonders an die jüdischen Stimmen, die systematisch zum Schweigen gebracht wurden.

Programm:

  • Begrüßung durch Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas
  • Annett Otto und Gennadi Nepomnischi: musikalische Begleitung
  • Dr. Heike Liebsch (HATiKVA) über Anna-Joachimstahl-Schwabe als Beispiels über das Ende der jüdischen Kultur in Deutschland
  • Dirk Ebert (Vorsitzender DGB-Stadtverband Dresden) zum Andenken Arthur Schilles (Gewerkschaftler im Widerstand)
  • Journalist Cornelius Pollmer mit einem satirisch-analytisch Blick auf unsere Moderation: Melanie Haase

️Eintritt ist frei

Anmeldung über die Website der FES Sachsen

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