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SUMMARY:KüfA + Lesung und Buchvorstellung: Lesben sind die besseren Väter
DESCRIPTION:Küfa: 18 Uhr\nLesung: 19 Uhr\n\nRegenbogenfamilien als Vorbild
  für gleichberechtigte Elternschaft\n\nWarum sind Lesben die besseren Elt
 ern? Was läuft schief in der Hetero-Kleinfamilie? Und warum tun sich Staa
 t und Gesellschaft so schwer\, queere Familien als vollwertige Familien an
 zuerkennen?\n\nDies ist kein Ratgeber. Dieses Buch ist ein Plädoyer dafu
 ̈r\, queere Familien nicht länger als defizitär zu betrachten\, sondern
  anzuerkennen\, dass sie es sogar besser machen als die klassische Hetero-
 Kleinfamilie. Es erkundet queere Elternschaft und ihre vielfältigen Reali
 täten\, die sich noch immer gegen rechtliche und gesellschaftliche Diskri
 minierung behaupten und den rechten Backlash mehr als andere fürchten mu
 ̈ssen. Dieses Buch ist zugleich eine Analyse der Mechanismen\, die in Het
 ero-Familien Ungleichheit zementieren\, auch wenn Selbstbild und Anspruch 
 dem längst entgegenstehen. Und nicht zuletzt ist es eine Anregung\, outsi
 de the box zu denken und tief verankerte Grundannahmen über Elternschaft
  und Familie hinter sich zu lassen.\n\nLisa Bendiek nutzt ihr Wissen als q
 ueere Mutter\, das ihres Umfelds und die Ergebnisse zahlreicher Studien\, 
 um ein fundiertes Bild unterschiedlicher Familienmodelle zu zeichnen. Sie 
 zeigt\, wie tradierte Geschlechterrollen und eine Logik der Alternativlosi
 gkeit in Hetero-Familien noch immer verhindern\, dass Care-Arbeit und Beru
 fstätigkeit gleichberechtigt aufgeteilt werden.\nRessentiments wie der So
 rge um das Kindeswohl in Regenbogenfamilien begegnet die Autorin mit derse
 lben »empirisch fundierten Großkotzigkeit«\, mit der sie Hetero-Familie
 n nahelegt\, sich im eigenen Interesse ein Beispiel an queeren Familien zu
  nehmen: für glücklichere Eltern und Kinder und für eine gleichberec
 htigtere Gesellschaft.\n\n\n\nAutorin\n\nLisa Bendiek\, geboren 1988 in R
 üdesheim am Rhein als Tochter einer Familienernährerin und eines Hausman
 ns. Studium der Ethnologie und Psychologie in Hamburg\, Halle (Saale) und 
 Paris. Freiberufliche Tätigkeit u.a. als Dolmetscherin\, Moderatorin und 
 Rhetorik-Trainerin. Hauptberuflich macht Lisa Bendiek diskriminierungskrit
 ische Bildungs- und Beratungsarbeit. Zu ihren aktuellen Schwerpunkten zäh
 len rassismuskritische Sensibilisierung für Pädagog*innen in Sachsen\, A
 rgumentationstrainings gegen Rechtspopulismus und feministische Rhetorik. 
 Sie lebt mit ihrer Partnerin und dem gemeinsamen Kind in Leipzig.\n\nDas B
 uch könnt ihr hier finden: https://edition-nautilus.de/programm/lesben-si
 nd-die-besseren-vaeter/\n
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