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 n-und-globalisierung/
SUMMARY:Kimawandel im Kontext von Wachstumswahn und Globalisierung
DESCRIPTION:Im Zeitalter des Anthropozän erreichten die Wechselwirkungen z
 wischen Lebewesen und Klima eine neue „Qualität“. Während im Jahr 19
 20 die Erde etwa 1\,8 Milliarden Menschen bevölkerten\, wuchs die Weltbev
 ölkerung bis zum 21.05.2023\, 22.24 Uhr auf 8.085.840.308 Menschen. (Quel
 le: https://www.dsw.org) 3\,04 Billionen Bäume stellen rund 46 Prozent de
 s ursprünglichen Reichtums dieser wichtigsten und prominentesten Lebewese
 n dar. (Thomas Crowther\, Yale University\, New Haven) Als Regenwald in de
 n Tropen\, in den gemäßigten Breiten\, als borealer Nadelwald und als tr
 agendes Element von Parks im städtischen Raum erfüllen sie u. a. grundle
 gende Voraussetzungen für eine artenreiche Fauna und stabilisieren sie da
 s Klima. Ackerbau\, Viehzucht\, Rodungen\, die Ausbeutung von Bodenschätz
 en veränderten das Gesicht unseres Planeten. Prof. Harald Lesch spricht v
 on einer durch Industrialisierung\, Raubbau an Ressourcen und durch Übern
 utzung natürlicher Quellen hervorgerufenen „Wohlstandsverschwendung“\
 , von der eine Minderheit profitiert. Dem dramatischen Schwinden der Wildn
 is\, von Arten und Ökosystemen setzte die Konferenz für Umwelt und Entwi
 cklung 1992 u. a. die Deklaration von Rio über Umwelt und Entwicklung\, d
 ie Biodiversitätsdeklaration und die Walddeklaration entgegen. Die Rahmen
 konvention der Vereinten Nationen über Klimaänderungen sieht vor\, dass 
 die Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen auf einem Niveau stabilis
 iert wird\, welches eine gefährliche Störung des Weltklimas verhindert. 
 (Quelle: https://www.nachhaltigkeit.info) 20 Jahre später schreibt Univ.-
 Prof. Ulrich Brand folgerichtig: „Das Prinzip einer nachhaltigen Entwick
 lung ist global gescheitert.“ Der Wahn nach wirtschaftlichem Wachstum ch
 arakterisiert kapitalistische Gesellschaften. Neben einer sozialen Ungleic
 hheit\, die sich in dem Entwicklungsgefälle zwischen den Industriestaaten
  und den Entwicklungsländern sowie in einer zunehmenden Verteilungsschief
 lage bei Vermögen innerhalb der Industrienationen manifestiert\, gerät u
 nsere natürliche Mitwelt durch Ressourcenübernutzung und Rohstoffhunger 
 in einen an Ausmaß und Intensität einmaligen\, dramatischen Existenzdruc
 k. Damit verbunden ist eine Destabilisierung der Kohlenstoffsenken\, der F
 ähigkeit der Ozeane\, der Wälder\, Forste und Moore dieses einzigartigen
  Planeten\, den Eintrag von Kohlenstoffdioxid in die Erdatmosphäre wirksa
 m zu begrenzen. Der seit 1850 registrierte Anstieg der globalen Durchschni
 ttstemperatur\, grenzenlose Warenströme und ein boomender Tourismus führ
 en weltweit und damit auch in Sachsen zu einem differenzierten Artengefüg
 e\, einer Gefährdung von an winterkalte und mäßig kühle Standorte ange
 passten Arten und der verstärkten Etablierung von Neobiota.\n\nReferentin
 : Kerstin Richter\, Bildungsreferentin  Projektorganisatorin www.sac
 hsen-im-klimawandel.de
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