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SUMMARY:“Gedenken erkämpfen – Autonom\, Antifaschistisch!”  Mobi-Ver
 anstaltung zur Antifa-Demo am 25.10.2025 um 14 Uhr in Leipzig
DESCRIPTION:Antifa – ein Thema\, das anhaltend die Gemüter erhitzt. Wäh
 rend #dankeantifa ein Dauerbrenner der sozialen Medien bleibt\, wird auf d
 er anderen Seite\, mal mehr mal weniger engagiert\, das Verbot der "Antifa
 " gefordert\, als handele es sich um eine homogene\, in sich geschlossene 
 Gruppe. Dabei ist\, selbst bei denen\, die die Bereitschaft haben\, den fa
 schistischen Tendenzen unserer Zeit zu trotzen\, gar nicht immer so klar\,
  was denn das bedeutet\, gegen den Faschismus zu kämpfen\, also antifasch
 istisch zu handeln.\n\nDem Antifaschismus werden von seinen Verfechtern ge
 rne viele positive Eigenschaften zugesprochen\, manchmal gesteigert bis zu
  der Vorstellung\, Antifa sei revolutionär und würde schon selbst die Be
 wegung sein\, welche die falschen Verhältnisse abschaffen will\, zumindes
 t aber dieser angehören. Demgegenüber erwies sich der historische Antifa
 schismus weniger bestimmt: Der Kampf gegen den Faschismus hatte immer scho
 n trotz der anhaltend kleinen Zahl von Antifaschist:innen viele Gesichter 
 und er war und ist bisweilen effektiv\, ganz ohne ein revolutionäres Pote
 nzial zu besitzen.\nAntifa ist die Sache der Menschen\, die sich gegen die
  gesellschaftliche Vernichtung der Menschen stellen wollen. Es ist die Sac
 he derer\, die den Tod hassen und das Leben lieben.\n\nVor 15 Jahren\, in 
 der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 2010\, wurde der 19-jährige Kamal K
 . im Park in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofes von den Neonazis Marcu
 s E. und Daniel K. durch mehrere Messerstiche ermordet.\nDaniel K.\, der w
 ährend der Tatnacht sowie bei seiner Verhaftung einen Pullover mit dem Sc
 hriftzug „Kick off Antifascism“ trug\, hatte Kamal mit einem Pfeffersp
 ray die Möglichkeit zur Verteidigung genommen\, als dieser einem Freund z
 u Hilfe kommen wollte. Marcus E.\, der erst kurz zuvor aus der Haft entlas
 sen worden war\, nutzte die Situation aus und stach Kamal nieder. Marcus E
 . wurde wegen Mordes zu 13 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverw
 ahrung\, Daniel K. wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren Ha
 ftstrafe\, verurteilt. Mittlerweile befindet sich Daniel K.\, der Sohn ein
 es Leipziger Kriminalbeamten\, wieder auf freiem Fuß.\n\nIn Leipzig wurde
 n seit 1990 mindestens zehn Menschen Todesopfer rechts-motivierter Gewalt 
 – bundesweit gab es seitdem über 200 weitere Morde.\nWir wollen\, dass 
 Menschen wie Kamal K. nicht vergessen werden\, Menschen\, die nicht ins We
 ltbild von deutschen Täter*innen passten und deshalb ihr Leben lassen mus
 sten. Niemand ist vergessen\, nichts ist vergeben.\n\nEin autonomes\, anti
 faschistisches Gedenken ist aber mehr als nur das Erinnern an vergangene V
 erbrechen. Es ist eine aktive\, kritische Praxis\, die sich gegen die Verh
 armlosung\, Instrumentalisierung und das Vergessen stellt. Doch um wirklic
 h etwas zu verändern\, reicht es nicht\, nur in Gedanken dabei zu sein od
 er auf Institutionen zu vertrauen. Es ist notwendig\, sich autonom antifas
 chistisch zu organisieren – jenseits von Ritualen und eines allgemeinen 
 Habitus. Nur durch eigenständiges Agieren\, durch direkte Interventionen 
 und solidarisches Eingreifen können wir den rechten Strukturen entgegentr
 eten. In der Praxis heißt das: Wir müssen aktiv gegen rechte Strukturen 
 vorgehen\, sie sichtbar machen und ihnen entgegenstehen.\n\nDarum wird anl
 ässlich des 15. Todestages von Kamal K. dieses Jahr eine autonome\, antif
 aschistische Demo am 25.10.2025 um 14:00 Uhr in Leipzig stattfinden\, die 
 eingebettet ist in zwei Antifa-Wochen.\n\nKommt zur Mobi-Veranstaltung am 
 16.09.2025 um 19Uhr im AZ Conni. Kommt zur Demo am 25.10.2025 nach Leipzig
 .\n\nNähere Informationen findet ihr unter: www.rassismus-toetet-leipzig.
 org und www.alea-le.org
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LOCATION:AZ Conni\, Rudolf-Leonhard-Straße 39\, Dresden\, 01097\, Deutschl
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