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SUMMARY:Dear Future - Dresdner Nachhaltigkeitsfestival
DESCRIPTION:Das Dear Future Nachhaltigkeitsfestival thematisiert seit 2021 
 Fragestellungen\, Hintergrundinformationen und Lösungsansätzen zum Thema
  Nachhaltigkeit in Dresden und Umgebung. Damit tritt es in die Fußstapfen
  des Umundu-Festivals. Mit jährlich wechselnden Jahresfokussen regen viel
 fältige Veranstaltungen zum Nachdenken\, Austauschen und Selbstaktivierun
 g an. Zudem werden unterschiedlichste\, lokale Akteur:innen eingebunden\, 
 die verschiedene Anknüpfungspunkte bieten und somit das Netzwerk für ein
 en ökologisch und sozial gerechten Wandel vor Ort gestärkt.\n\n\nThemens
 chwerpunkt\nConnected - Für ein faires\, globales Miteinander\n\n\n\n\n\n
 \n\nDas Dear Future - Dresdner Nachhaltigkeitsfestival widmet sich unter d
 em Titel "Connected - für ein faires\, globales Miteinander" 2026 dem The
 ma „Dekolonialisierung“. Dabei geht es um die Frage\, wie historische 
 Ungleichheiten bis heute globale Entwicklungen beeinflussen und wie sie Vo
 rstellungen von einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft prägen. Deko
 lonialisierung bedeutet dabei mehr als nur die Unabhängigkeit ehemaliger 
 Kolonien. Es geht darum\, die fortwirkenden kolonialen Strukturen in Polit
 ik\, Gesellschaft\, Wirtschaft und Umwelt zu erkennen – und Wege zu find
 en\, sie zu überwinden.\n\nHinsichtlich der Politik steht die Stärkung v
 on Eigenständigkeit und fairer Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Ziel ist es
 \, Machtverhältnisse zu hinterfragen und gleichberechtigte Kooperationen 
 zu fördern. Gesellschaftlich geht es um die Anerkennung von Vielfalt\, un
 terschiedlichen Erfahrungen und Wissensformen – und darum\, rassistische
  und diskriminierende Strukturen abzubauen. In der Wirtschaft stellt sich 
 die Frage\, wie koloniale Muster – wie etwa ungleiche Handelsbeziehungen
  oder Rohstoffausbeutung – bis heute Entwicklungsmöglichkeiten prägen 
 und wie ihnen entgegen gewirkt werden kann. Und auch in der Ökologie spie
 lt Dekolonialisierung eine zentrale Rolle: Sie fordert mehr Umweltgerechti
 gkeit und die Einbeziehung indigener Perspektiven in Klima- und Umweltfrag
 en.\n\nDekoloniale Sichtweisen fordern auch das Überdenken der Trennung v
 on Mensch und Natur. Statt Natur nur als Ressource zu begreifen\, geht es 
 darum\, sie als Teil eines Beziehungsnetzwerks zu verstehen – als Grundl
 age für eine gerechtere und nachhaltigere Umweltpolitik und Zukunft.\n\nG
 emeinsam mit vielen verschiedenen Kooperations- und Programmpartner:innen\
 , Referierenden und Teilnehmenden wird ein gemeinsamer Raum für Zuhören\
 , Reflektieren\, (Ver)Lernen\, Austauschen und Aktivwerden geschaffen.\n\n
 Programm und Infos\n\n\n\n\n
CATEGORIES:Workshop, Lesekreis
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