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SUMMARY:Arbeit\, Arbeit\, Arbeit? Wir wollen mehr vom Leben!
DESCRIPTION:Auch dieses Jahr wollen wir uns mit euch gemeinsam die Straße 
 nehmen\, um am traditionellen Arbeiter*innenkampftag unsere anarchistische
 n Überzeugungen stark zu machen. Dieser Tag steht für erkämpfte Rechte 
 der Arbeiter*innen\, die aktuell wieder massiv angegriffen werden.\n\nWas 
 Bundeswirtschaftsministerin Reiche eine „Rückbesinnung auf mehr wirtsch
 aftliche Freiheit und Eigenverantwortung“ nennt\, meint einen gnadenlose
 n Kahlschlag sozialer Sicherungssysteme zugunsten einiger weniger. Merz ag
 itiert entgegen jeder faktischen Grundlage gegen „Arbeitsverweigerer“\
 , vermeintlich ausufernde Kosten beim Bürgergeld und das eigens erfundene
  Konzept der „Lifestyle-Teilzeit“. Die Bürgergeldreform\, die Streich
 ung von Gesundheitsleistungen aus dem Katalog gesetzlicher Krankenkassen\,
  Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall\, die Anhebung des R
 entenalters\, die Schwächung der gesetzlichen Rente und die Abschaffung d
 es Acht-Stunden-Tages werden ernsthaft diskutiert\, oder sind bereits besc
 hlossen – all das praktisch ohne nennenswerte Proteste. Die ohnehin scho
 n völlig absurde Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums verschiebt s
 ich dabei nur in eine Richtung – und zwar noch weiter nach oben.\n\nAber
  wir wollen weit mehr\, als den aktuellen Status quo zu verteidigen und da
 mit aufrechtzuerhalten. Wir wollen darüber sprechen\, was Arbeit für uns
  bedeutet und wie sie gestaltet sein könnte\, wenn sie nicht kapitalistis
 chen Logiken untergeordnet wird\, sondern wenn wir sie frei von Ausbeutung
  und Unterdrückung selbst organisieren. Wir wollen darüber nachdenken\, 
 was wir wirklich brauchen und wie wir das herstellen können\, ohne dabei 
 unsere globale Lebensgrundlage zu vernichten und ohne davon krank zu werde
 n. Wir wollen\, dass die Arbeit\, die getan werden muss\, fair verteilt wi
 rd – global\, aber auch in Bezug auf Geschlecht. Wir wollen Wege diskuti
 eren\, wie wir als Gesellschaft weniger (nicht mehr!) lohnarbeiten können
 \, um genug Zeit für das zu finden\, was wirklich wichtig ist: die Pflege
  von sozialen Beziehungen\, der Aufbau solidarischer Gemeinschaften\, der 
 Erhalt von Gesundheit\, Bildung und politische Mitgestaltung\, …\n\nArbe
 it\, Arbeit\, Arbeit?\nWir wollen mehr vom Leben!\n\nAlso kommt zahlreich 
 zur anarchistischen Demonstration am 1. Mai!\nAktionen am anarchistischen 
 1. Mai in Dresden\n\n 	12:00 Uhr – Wettiner Platz: Demonstration\n 	14:0
 0 Uhr – Jorge-Gomondai-Platz: Kundgebung mit Ständen und Workshops\n 	1
 9:00 Uhr – FAU Lokal (Bürgerstr. 52): Get together und FAU-Lokalgeburts
 tag\n
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