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SUMMARY:Antifa unter Generalverdacht - Repression in Deutschland und Ungarn
DESCRIPTION:Ein Gespräch mit Angehörigen der Betroffenen im sog. „Budap
 estkomplex“\, sowie dem Journalisten John Malamatinas und der Anwältin 
 Kristin Pietrzyk über aktuelle Verfahren.\n\nDie Einstufung „der Antifa
 “ als inländische Terrororganisation in den USA ist nur wenige Tage her
 . In den Niederlanden ist ein ähnlicher gelagerter Antrag durch das Parla
 ment verabschiedet worden und auch Ungarn\, unter dem rechts-autoritären 
 Machthaber Viktor Orbán\, möchte nachziehen. Diese Entwicklungen zeigen\
 , dass Antifaschismus europa- und weltweit zunehmend unter Druck gerät 
 – ein Trend\, der sich auch in Deutschland widerspiegelt.\nDerzeit stehe
 n hierzulande besonders zwei Verfahren im Fokus:\n\nBeim sogenannten Budap
 estkomplex wird mehreren Antifaschist*innen vorgeworfen\, Teilnehmer des N
 eonazi-Events „Tag der Ehre“ angegriffen zu haben. Besonders brisant w
 ar die verfassungswidrige Auslieferung von Maja T. von Deutschland nach Un
 garn. Diese sorgte bundesweit für Empörung und Schlagzeilen:\nIm Novembe
 r startet in Dresden der Prozess „Antifa Ost II“\, der inhaltlich an d
 en ersten Antifa-Ost-Prozess anknüpft. Auch hier wird mehreren Aktivist*i
 nnen die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Einer der Haup
 tangeklagten\, Johann G.\, spielt dabei eine zentrale Rolle und gilt auch 
 im Budapestkomplex als Schlüsselfigur – die Verfahren sind also eng mit
 einander verknüpft.\n\nBei beiden Verfahren geht es um den Vorwurf der Gr
 ündung einer „kriminellen Vereinigung“ strafbar nach Paragraf 129 StG
 B. Dieser Paragraf existiert bereits seit dem 19. Jahrhundert – damals v
 or allem\, um die frühe Arbeiterinnenbewegung zu kriminalisieren. Bis heu
 te wird er nicht nur zur Bekämpfung organisierter Kriminalität\, sondern
  immer wieder auch gezielt gegen politische Aktivistinnen eingesetzt. Er g
 ilt als sogenannter Schnüffelparagraf\, da sein Einsatz weitreichende Ma
 ßnahmen wie Kommunikationsüberwachung\, Hausdurchsuchungen und das Aussp
 ähen des sozialen Umfelds ermöglicht.\n\nGemeinsam wollen wir diskutiere
 n\, wie der Paragraf angewandt wird\, was die aktuellen Verfahren für ant
 ifaschistische Strukturen und die Betroffenen selbst bedeuten – und wie 
 solidarische Unterstützung aussehen kann.
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